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02.11.2007 10:40
Die KeltenDie Kelten, lateinisch auch celtoi, waren ein Volktum, das aus dem europäischen Ostalpenraum stammt und sich durch die
drei keltischen Wanderungen nach Frankreich, Spanien, die britischen Inseln, Italien, Illyrien und Kleinasien verbreitet hat.
Die Keltische Kultur, die gemeinsame Religion und die keltische Sprachfamilie verbreiteten sich im Laufe der Zeit durch Handelsbeziehungen und wurde von verschiedenen indogermanischen Stämmen und Völkern übernommen. Daher spricht man von den Kelten nicht als ein "Volk", sondern eher als ein Zusammenschluss verschiedener Völker im keltischen Kulturkreis.
So ziemlich ALLES über die Kelten findet man auf Keltenfürst's Blogs Die Kelten in Österreich Hallstatt ("Hal" = kelt. Wort für Salz) Die Kelten bauten in Hallstatt Salz ab. Im Laufe der Zeit wurden sie zu wahren Salzfürsten. Die Hallstatt-Kultur, ca. 800-400 v. Chr., nahm hier ihren Ursprung, sie wurde durch weitreichende Handelsbeziehungen verbreitet. Das kulturelle Zentrum verlagerte sich in das Sulmtal. Das Fürstengrab in Kleinklein und der Strettweger Kultwagen sind bedeutende Zeugnisse dieser Zeit.
Strettweger Kultwagen
Dürrnberg Dürrnberg bei Hallein (Salzburg) ist neben Hallstatt einer der wichtigsten Fundorte keltischer Kultur.
Keltisches Dorf in Dürrnberg
Für mehr Infos: Frauenberg Der Frauenberg bei Leibnitz (Südsteiermark) war ursprünglich ein Tempelberg für die keltische Göttin Noreia (Stammesgöttin des Noricum, nach dem Einfall der Römer auch ISIS-Noreia). Im Lauf der Christianisierung wurde darauf die katholische Marienkirche errichtet.
Rekonstruktion des Isis-Noreia Tempels
Südsteirisches Weinland
Die Sprache der Kelten
Die keltische Sprache kommt aus der indogermanischen Sprachfamilie. Bretonisch und Gälisch wird heute noch in Irland, UK, und in Frankreich (Bretagne) gesprochen. Die Sprachen der Festlandkelten: Gallisch in Frankreich
Die Sprachen der Inselkelten: Kumbrisch in Nordengland, Westbritannisch Südwestbritannisch Bretonisch in der Bretagne West-Goidelisch Ost-Goidelisch Kanadisch-Gälisch in Neufundland Manx auf der Isle of Man Keltische Religion
Die Religion war ein wichtiger Bestandteil der keltischen Kultur. Sie wurde von einer Kaste von Priestern, den Druiden (Indo-Europäisch: dru´= stark, wyd= wissen) verwaltet. Sie hatten die Aufgabe, die Kommunikation zwischen den normalen Leuten und den Göttern zu ermöglichen. Alle religiösen Vorgänge und Riten wurden ausschließlich von den Druiden durchgeführt.Die Kelten waren extrem abergläubisch, und die höchste Strafe war Exkommunikation. Die Druiden standen aufgrund ihres Wissens und ihrer religösen Bedeutung ausserhalb dieses Ranggefüges. Ursprünglich waren die Druiden die Priester der Jungsteinzeit-Kelten in Westeuropa.
bild von http://www.urwurz.de/125.0.html Die Druiden waren einerseits dem König gleichgestellt, andererseits standen sie in einigen Bereichen auch über ihm. Sie galten auch als die Gesetzgeber und geistigen Führer einer Sippe.
Während der Ausbreitung der Kelten wurde die Druidenreligion von allen Kelten angenommen, und der keltische Glaube wurde von den Druiden gelehrt. Da die Religion ein wichtiges Element der sozialen und politischen Struktur war, gab es nur eine Verbindung genannt "Priesterschaft der Druiden". Diese religiöse Vereinigung setzte sich durch und verband viele keltische Stämme zu einem starken Volk mit ähnlichem Glauben und Gesetzen. Die Druiden formten eine große Glaubensgemeinschaft, welche viele verschiedene und spezielle Funktionen erfüllte.
www.pozitivni-noviny.cz/ 1149-n.html Die Kelten glaubten auch an ein Leben nach dem Tod oder im Himmel. Die Druiden predigten, daß der Tod nicht das Ende war, sondern ein Übergang vom Leben zu einer höheren Existenz. Es war ein Land der immerwährenden Schönheit, besonders ein Land für Frauen wo körperliche Freuden unbeeinträchtigt von Schuld und Sünde waren, wo die Sonne immer schien, die Vögel niemals aufhörten zu singen, und wo es keinen Hunger oder Durst gab, für alle ein nie aufhörender Überfluß. DieKelten hatten auch eine Vorstellung von Höllen und Unterwelten, welche das (parallel zum Christentum) genaue Gegenteil zum Himmel waren. Alte keltische Folklore beinhaltet, daß Gottheiten Sterblichen von Zeit zu Zeit erscheinen würden und ihnen vom Jenseits erzählen würden, womit Tir inna m Beo - das Land des Lebens, als auch Tri inna m Ban - Land der Frauen gemeint war. Oft heißt es auch Magh Mar (große Einfachheit) oder Tir Mar (großes Land). Die Kelten, tief religiös, verehrten viele heidnische Gottheiten. Dies blieb auch besonders in Zeiten erhalten, wo das Christentum noch nicht etabliert war oder man sich dagegen erhob. http://www.uni-leipzig.de/~prtheol/Queens/35.htm Keltische Gottheiten Weibliche Gottheiten Abnoba Männliche Gottheiten Abellio |
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