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christleen
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christleen » blog » Kleine Rennmauskunde » Kleine Rennmauskunde


     
08.12.2007 18:52

Kleine Rennmauskunde

Rennmausinfo


Mongolische Rennmäuse gehören zur Familie der Wühler und zur Gattung der Sandmäuse. Überfamilie Mäuseartige, Unterfamilie: Rennmäuse. Daher wir oft der Name Gerbil verwendet, obwohl sie keine Gerbillus sind.

Die meisten Zeit ihres Lebens verbringt die Wüstenrennmaus in ihren unterirdischen Höhlen und Gängen. Sie legen in sandiger Erde Bauten an.

Rennmäuse sollten nur zu zweit (gleichgeschlechtliche) gehalten werden. Keinesfalls alleine oder mehr als 2 Mäuse, da es sonst zu heftigen Rangkämpfen kommt, die böse ausgehen können.

Allerdings kann man versuchen sie zu vergesellschaften, wenn man unbedingt mehr als 2 Renner in einem Gehege halten will.

Das geht durch

  • Trenngitter - dadurch können sie sich beschnuppern und langsam aneinander gewöhnen.
  • Den Schwanz der anderen Rennmäuse durch den Urin der neuen ziehen, damit sie alle den gleichen Duft haben. *gg*
  • Parfümieren - von dieser Methode halte ich aber nicht allzuviel.
  • In Anisöl baden - hier besteht aber die Gefahr, das die Renner sich verkühlen. Auch nicht wirklich zu empfehlen.  

Die Mongolische Rennmaus stammt aus den Steppen- und Wüstenrandgebieten der Mongolei, Nordchinas und Südsibiriens.

Die Ägyptische Rennmaus ( Blasse Rennmaus) ist etwas kleiner als die Mongolische, mit größeren Augen und hat allgemein eine zierlichere Form.

Einige Daten:

Alter: Rennmäuse werden 3-6 Jahre alt.

Gewicht: 70-110 Gramm

Tragezeit: 21-27 Tage

Wurfgröße: 1-11 Junge, Durchschnitt aber 6-8 Junge

Geschlechtsbestimmung: ab dem 8 Tag möglich, (aber mit Vorsicht, da die Mutter die kleinen sonst eventuell nicht mehr annimmt)

Geschlechtsreife: ab ca. 5 Wochen

Zuchtreife: ab 12 Wochen

Trennung von der Mutter: Mit ca. 6 Wochen vornehmen, je länger sie bei der Mutter bleiben, desto besser. Da sie dadurch besser sozialisiert (ins Rennerleben eingewiesen) werden.

Rennmäuse haben auf der Bauchunterseite eine Drüse, die fast wie ein Reißverschluss im Fell aussieht. Mit dieser Drüse senden sie ihren eigenen Duft aus.  Sie streifen mit der Bauchunterseite dann über alle möglichen Gegenstände im Käfig um sie zu markieren, auch über ihre Artgenossinnen. *gg*

Für uns Menschen ist der Duft kaum wahrnehmbar, außer wenn die Maus schwanger ist, dann riecht sie so streng wie ein Ziegenbock. Wer schon mal einen Ziegenbock gerochen hat, weiß wie das stinkt. *gg*

Trächtigkeit:

Die Schwangerschaft einer Rennmaus erkennt man oft gar nicht, bis einige Tage vor der Geburt. Sie nimmt dann plötzlich eine Birnenform an und hat deutliche Ausbuchtungen an den Seiten und am Bauch. In der Schwangerschaft braucht die Rennmaus viel Ruhe und mehr eiweißreiche Nahrung. (Mehlwürmer, Topfen, Käse, hartgekochte Eier).

Die zukünftige Mausemutter wird einige Tage vor der Niederkunft anfangen eines oder mehrere Nester zu graben und auszupolstern.

Andere erwachsene Weibchen helfen zwar oft beim Nestbau und pflegen auch nachher die Babys mit, können aber auch eine Gefahr sein. Es gibt Fälle, wo "Tanten" auch anfangen den Babys Milch zu geben. Das ist aber sehr selten.

Die Mutter braucht nach der Geburt viel zu trinken weil sie säugt und der Wassernapf muß immer gefüllt sein. Wenn sie nämlich zu wenig Flüssigkeit hat, frisst sie in höchster Not eines der Jungen.

Rennmausarten:

  • Mongolische Rennmaus
  • Shawi Rennmaus
  • Dickschwanz Rennmaus
  • Ägyptische Rennmaus
  • Persische Rennmaus
  • Eurasische Rennmaus (Knirpsmaus)

Verschiedene Rennmausarten können sich untereinander im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen, wenn sie zusammenkommen ist Mord und Totschlag angesagt.

Genauso verhält es sich mit anderen Tierarten (zusammen mit Rennmäusen) zb. Hamster, Farbmäuse (Hausmäuse), Ratten, Degus, Elefantenspitzmäuse, Flughörnchen, Streifenhörnchen, Meerschweinchen und was man sonst noch an Nagetieren als Haustiere hält.

Die Fette Sandratte (keine Ahnung warum sie so heißt *gg*),

die Wüstenspringmaus,

das Degu,

und die Riesen-Hamsterratte sind trotz ähnlichem Aussehens keine Rennmäuse. *gg* ;o)

 


Rennmausgehege

Das Mindestmaß ist  100 x 40 x 40 cm (Länge x Breite x Höhe). Sie können in einem Käfig, Terrarium (Aquarium), oder einer Voliere gehalten werden.

Empfohlen wird aber ein Mindestmaß von 120 x 50 x 50 cm oder mehrere Käfige mit  Verbundsystem.

Eine Vogelvoliere wäre ideal. Wichtig sind mehrere Etagen, da sich die Tiere gerne auf den oberen Etagen aufhalten.

Ein Sandbad ist für die Kleinen unerlässlich. Sie benutzen es zur Fellpflege und zur Entspannung. Am besten geeignet ist Chinchillasand. Anderer Sand würde das zarte Fell der Renner aufrauhen.

bild von http://www.rennmaus-harrislee.de/index.php?content=rennmaus


Hier gehts zur Futterliste

Trockenfutter selbst gemischt:


300 g Vogelfutter (Wellensittichfutter ohne Mohn und Reis)
300g Kleinsämereienmischung (Gras- und Kräutersamen)
100 g Trockengemüse,
  50 g ungezuckertes Früchtemüsli
  50 g Vogelweichfutter oder auch Garnelen und getrocknete Mehlwürmer
  50g 6 Korn Getreidemischung
  50 g Kräutermischung wie oben angegeben
  50 g Erbsenflocken, Johannisbrot, Sonnenblumenkerne, Haselnüsse und Walnüsse

Quelle: http://www.diebrain.de/re-futter.html

 


 Christleen's Mongolische Rennmäuse

"Streifenhörnchen"

"Kleine Wolke"

"Martina"

"Valentina"

Rennmaus im Größenvergleich mit einer Farbmaus:

Meine Damen beim Sandbaden

Pimp my Käfig

 

3 Etagen Käfig wird zu...

4 Etagen Käfig.

Und den Kleinen gefällts. :o)  Die Käfige sind jeweils duch Schlupflöcher und Leitern miteinander verbunden.

Und schließlich noch ein weiterer Zubau, der ungehindertes Erd-Buddeln sichert. ;o)

1 kommentare   0 trackbacks
kommentar von: Angel0fHell am 10.01.2008 20:18
die mäuse sind ja soooooooo süß! die babys sehen fast aus wie ratten :)
 
  

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