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Der Kampf gegen die Würde der Menschen mithilfe von ReligionWer an eine höhere Macht glaubt, wird zwangsläufig irgendwann mit einer Religion in Berührung kommen. Das Religionen nicht immer toll sind, ist allgemein bekannt. Welche Weltanschauungen und Wertvorstellungen die einzelnen Religionen haben, bestimmt das Verhalten der Menschen, die daran glauben. So gut wie alle Religionen verstoßen gegen die natürlichen Bedürfnisse und Rechte der Menschen. Religionsführer drücken ihren Schäfchen gerne Vorschriften auf, an die sie sich selber nicht halten. Bestes Beispiel die Päpste im Mittelalter, die das Zöllibat für ihre Priester streng einforderten, drakonische Strafen für Ehebrecher/innen anwendeten und selber mehrere Geliebte und Kinder hatten!!! In der Ausarbeitung von "Sünden" sind die Religionsführer immer kreativ, mit dazugehöriger Angstmache. Gerade eben hat der Vatikan neue "Todsünden" veröffentlichen lassen. Für das neue Zeitalter, denn die alten Sünden hatten nicht mehr die einschüchternde Wirkung die sich die Kirchenmänner wünschten. Vieles hat sich im Lauf der Zeit in den Religionen gewandelt. Nur eins ist geblieben: die Mächtigen in der einzelnen Religionsgemeinschaften behalten ihre Machtpositionen und so gut wie alle Religionen haben ihre frauenfeindliche Haltung, die vor langer Zeit in der Gesellschaft normal war, in ihrer Religion behalten und rechtfertigen damit die bessere Behandlung von Männern in ihrer Religion. Wie eine Religion ausgelegt und auf ihre Gläubigen übertragen wird, hängt zum größten Teil von der Gesellschaft ab. Eine "moderne" (aufgeklärte) Gesellschaft lässt keine Ungleichbehandlungen von Stellung (Kaste) und Geschlecht zu, egal was die vorherrschende Religion dazu meint. Eine rückständige Gesellschaft wird beharrlich auf den Gesetzmäßigkeiten ihrer Religion bestehen, weil die Religion dort noch einen höheren Status innehat. "Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" Eine Weltanschauung oder religiöse Phantasien sind ungefährlich, solange es dem einzelnen frei steht, daran zu glauben.
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Evangelische KircheEvangelische Kirche Martin Luther war nicht nur der Reformator der christlichen- und gleichzeitig Gründer der evangelischen Kirche, sondern auch ein Juden- und Frauenhasser und Beführworter der Hexenverfolgung. Luther über Juden: (Jesus war Jude) "diese Taugenichtse und Ausplünderer sind keine Gnade und keines Mitleids wert." "...dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke, ... dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre..." "Wenn ich könnte,wo würde ich ihn (den jüdischen Mitbürger) niederstrecken und in meinem Zorn mit dem Schwert durchbohren." "...dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will,mit Erde überhäufe und beschütte,dass kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehe ewiglich,Und solches soll man tun unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren,damit Gott sehe,dass wir Christen seien..." "Ein solch verzweifeltes,durchgiftetes,durchteufeltes Ding ist's um diese Juden,so diese 1400 Jahre unsere Plage,Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa,wir haben rechte Teufel an ihnen." Luthers 7 Punkte Plan zur Judenverfolgung:
Luther ist für die Todesstrafe und beruft sich oft auf Moses: Luther ruft zum Krieg und zum Morden der türkischen Kriegsgegner auf: Luther fordert den Tod untreuer Partner: Luther: Foltertod für Prostituierte: Luther: Frauen mit magischen Fähigkeiten foltern und töten: Luther über behinderte Kinder: Luther fordert die Fürsten auf,die aufständischen Bauern zu töten: Die Institution Ehe erhielt im 16. Jahrhundert einen neuen Stellenwert. Die Reformatoren um Luther erwarteten von dem Ehepaar Moral, Keuschheit, Fleiß, Sparsamkeit, Zuverlässigkeit, Frömmigkeit und eine entsprechende Kindererziehung. Diese Tugenden und Eigenschaften sollten vor allem von den Ehefrauen gelebt werden. So wurde die jahrhundertealte Diskussion um Wert oder Unwert der Frau im 16. Jahrhundert von einer neuen Warte aus geführt. Nur unter dem "Joch" der Ehe konnten Mann und Frau gesellschaftlichen und ökonomischen Nutzen erarbeiten. Frauen wurden jedoch nur als Gehilfinnen ihrer Männer angesehen, und man erwartete unbedingten Gehorsam von ihnen. Vor allem weibliche Geschwätzigkeit und weiblicher Leichtsinn wurden schwer gegeißelt. Und auch im "weltlichen" Bereich, also: Lohnarbeit, Handel und Handwerk, machte sich dieselbe mangelnde Absicherung des weiblichen Geschlechts negativ bemerkbar: Zünfte und Gilden verschlossen sich zunehmend den Ansprüchen ihrer weiblichen Zeitgenossen; den noch existierenden Frauengewerben und -zünften wurde das Ausbilden von weiblichem Nachwuchs untersagt. Hinfort sollten Frauen nur noch in unselbständiger und unqualifizierter Weise tätig sein, am besten im Rahmen der Familie und unter der strengen Obhut des Ehemannes. Seit dem 16. Jahrhundert wurden die Frauen immer mehr aus dem Handwerk zurückgedrängt. In manchen Zünften wurde die Zusammenarbeit mit Frauen für unehrenhaft erklärt. Um 1600 verschwindet die Frau beinahe völlig aus dem Berufsleben. Die Geringschätzung des weiblichen Geschlechts wurde immer größer. Die Abwertung der Frau durch die Kirche war vermutlich noch verhängnisvoller als die Verdrängung der Frauen aus dem Berufsleben. Im 13.Jhdt erfolgte die Identifizierung der Ketzerei mit der Hexerei. Für die Kirche ging es dabei in erster Linie um die Bekämpfung der Autorität feindlicher, gut organisierter Gruppen und natürlich um den eigenen Machterhalt. Thomas von Aquin (1225-1274), bedeutendster und einflussreicher Philosoph und Theologe des Mittelalters, bestätigte die Existenz von Hexen und erklärte, dass es die Magie gebe und dass sie nicht das Werk der Hexen, sondern des Teufels sei. Später folgten wissenschaftliche Begründungen für den Hexen- und Dämonenglauben. Positive Entwicklungen: Frauen dürfen heutzutage in der evangelischen Kirche die selben Ämter wie Männer ausüben und einer Diskriminierung der Geschlechter wird, zumindest offiziell, entgegengewirkt. In der evangelischen Kirche gibt es für PriesterInnen/PfarrerInnen kein Zöllibat. Sie können daher eine Familie gründen und trotzdem ihr kirchliches Amt ausführen. Nach einer Ehe-Scheidung kann man in der evangelischen Kirche wieder "kirchlich" heiraten. Kein Ausschluss vom Abendmahl (Hostie) für Geschiedene, im Gegensatz zur katholischen Kirche. Das Abendmahl dürfen alle Menschen, egal welcher Konfession (oder ohne Konfession) und welchen Alters (auch Kinder) empfangen. Ein Austritt aus der evangelischen Kirche bedeutet in der heutigen Zeit keinen Skandal mehr und bleibt jeder/jedem selbst überlassen ohne damit Benachteiligungen in der Gesellschaft zu erfahren. Homepage der evangelischen Kirche Österreich: http://www.evang1.at
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BuddhismusGleichberechtigung der Geschlechter im Buddhismus - der angeblich friedlichsten und tolerantesten Religion? In der Praxis siehts anders aus. Aber es gibt auch positive Änderungen. Nonnentum: Mahapajapati Gottami, die Tante und Ziehmutter des Buddha, hatte sich zu ihm begeben und darum bat, dass er Frauen die Ordination als Nonne erlauben möge. Der Buddha lehnte das ab, obwohl seine Ziehmutter mehrfach insistierte. Auch die Tatsache, dass sie daraufhin ihre Haare scheren ließ, die gelben Mönchsgewänder anlegte und ihm "mit geschwollenen Füßen, mit staubbedecktem Körper, betrübt, bekümmert, mit Tränen in den Augen" folgte, konnte den Buddha nicht umstimmen. Ananda, der Primus inter pares unter den Jüngern, vermittelte. Zunächst ließ er sich bestätigen, dass Frauen wohl imstande sind, "die Frucht des in die Bahn Gelangten oder des Einmalwiederkehrenden oder des Nichtwiederkehrenden oder die Heiligkeit zu erwerben." Weiter wies Ananda darauf hin, dass "diese Mahapajapati Gottami sich wohlverdient gemacht [hat] – sie, des Erhabenen Mutterschwester, hat für ihn gesorgt und ihn gepflegt, ihn mit Milch genährt, hat den Erhabenen nach dem Hingang seiner Mutter an ihrer Brust trinken lassen." Diesen Argumenten konnte der Buddha schwerlich ausweichen und stellte acht schwere Ordnungen auf. Diese soll die eine Nonne seines Ordens "achten, hoch halten, heilig halten, ehren und ihr Leben lang nicht übertreten". Auszugsweise besagen diese Ordnungen: – Eine Nonne, wenn sie auch seit hundert Jahre ordiniert ist, muss vor jedem Mönchen, wenn er auch erst an diesem Tage ordiniert ist, die ehrfurchtsvolle Begrüßung vollziehen, vor ihm aufstehen, die Hände zusammenlegen, ihn nach Gebühr ehren.
Wäre es [die Ordination] den Weibern, Ananda, nicht gewährt, … tausend Jahre würde die wahre Lehre bestehen. Da aber [Frauen ordiniert werden] … , nur fünfhundert Jahre wird die wahre Lehre bestehen. Wie wenn ein schön gedeihendes Reisfeld, Ananda, von der Krankheit befallen wird, die man Mehltau nennt – dann besteht dieses Reisfeld nicht lange: so bleibt auch [wenn Frauen ordiniert werden] … solcher heiliger Wandel nicht lange bestehen. Wie wenn ein Mann, Ananda, um einen großen See, um Gefahren vorzubeugen, einen Damm baut, so dass Wasser nicht darüber hinaus fließen kann, so habe ich, Ananda, um vorzubeugen, den Nonnen die acht schweren Ordnungen gesetzt, die sie ihr Leben lang nicht überschreiten dürfen. Bhikkhu Mettanando: "Als Buddha starb, passierte etwas: Die Nonnengemeinschaft wuchs sehr schnell an. Aber der rechte Flügel der Mönche war von den Brahmanen gesteuert, also Männern aus der Priesterkaste. Und diese waren sehr unglücklich über das Erstarken der Frauen in der Gemeinde, und das wollten sie ändern und bedrängten die Nonnen. Sobald der Buddha starb, übernahmen sie die Kontrolle, geführt von Mahakashyapa, ein Mönch der früher ein Brahmane war. Und wir wissen aus den Sutren, dass er zum Führer der Gemeinschaft aufstieg und dass er ganz strikt gegen Frauen eingestellt war." Sylvia Wetzel: Der Buddhismus ist patriarchal, zumindest in großen Bereichen, aber die patriarchalen Übungen und Lehren, stehen den Männern und Frauen gleichermaßen zur Verfügung. Die Praxis sieht anders aus. In einigen Ländern Asiens genießen die Mönche einen höheren Status als die Nonnen. In Thailand zum Beispiel werden die Nonnen bislang nicht einmal als Novizinnen anerkannt. Aber ihre Arbeitskraft wird gerne angenommen. Die Ordensfrauen putzen und kochen für die Mönche und nehmen Geldspenden für sie entgegen. Bei der ersten internationalen buddhistischen Frauenkonferenz im indischen Bodhgaya vor 20 Jahren wurde den Teilnehmerinnen bewusst, welches Potenzial hier verschenkt wird. Und die buddhistischen Frauen aus West und Ost gründeten eine Organisation: "Sakyadhita" - "Töchter des Buddha" lautet die Übersetzung. Die buddhistische Nonne und Universitätsprofessorin Karma Lekshe Tsomo ist Amerikanerin und stammt aus Hawaii . Sie ist die Präsidentin von "Sakyadhita" Karma Lekshe Tsomo ist seit 30 Jahren Nonne in der tibetischen Tradition der Karma Kagyü-Linie. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern von Sakyadhita. Der Verein engagiert sich in vernachlässigten Randgebieten asiatischer Länder mit buddhistischer Bevölkerung. Sie bauen Schulen auf für Mädchen und vermitteln Lehrerinnen dorthin. In Spitty etwa, im indischen Himachal Pradesh, gibt es Hunderte von Nonnen, aber keine Frauenklöster. Es gibt auch keine Möglichkeiten für die Frauen, sich zu bilden. Karma Lekshe Tsomo zeichnet ein dramatisches Bild von der Lage der Glaubensschwestern. Karma Lekshe Tsomo: "Viele Frauen würden lieber nicht heiraten bei der Vorstellung, jedes Jahr ein Kind zu bekommen und ohne Gesundheitsfürsorge zu sehen, wie sie sterben, eins nach dem anderen. Außerdem ist der Alkoholismus ein großes Problem. Das Leben als Frau in dieser Region ist sehr schwer, und es ist sehr kurz hier. Die Frauen wollen aber aus ihrem kurzen Leben das Beste machen. Mit anderen Worten, sie wollen den Dharma, die Lehre Buddhas, praktizieren. Deshalb wollen schon junge Mädchen Nonne werden - es stellt eine Alternative dar zu Heiraten und Kinder austragen." Positive Veränderungen für Frauen: Obwohl die grundsätzliche Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Menschen zur zentralen Lehraussage des Buddha gehört, haben auch die historischen Formen des Buddhismus in Asien sich an der Diskriminierung der Frauen beteiligt. Shelley Anderson, Buddhistin und Feministin und Sprecherin der Fellowship of Reconciliation (Internationaler Versöhnungsbund, IFOR) äußert hier herausfordernde Gedanken zum Verhältnis dieser beiden emanzipatorischen Bewegungen. [...]
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HinduismusHinduismus Zwischen Indien und den Vereinten Nationen gibt es Konflikte da viele hinduistische Bräuche gegen die Menschenrechte verstoßen. Jeder Hindu wird in eine bestimmte Kaste geboren und kann in diesem Leben weder auf- noch absteigen, keine Anderskastige heiraten und nur die für seine Kaste vorgesehenen Berufe ergreifen. Beispiel: Ein Bauer aus einer höhergestellten Kaste hat einem kleinen Mädchen die Hand abgehackt, weil es ein paar Spinatblätter aus seinem Acker gestohlen hatte. Das Mädchen war bettelarm und gehörte einer niedrigeren Kaste an. Die Geringschätzung von Frauen ist im Hinduismus verankert, welcher die kranke Vorstellung hat, dass Frauen in der Wiedergeburts-Hierarchie noch unter der von Würmern oder anderen Tieren anzusehen sind. Durch die starke Geringschätzung weiblichen Lebens sind 99,98% der abgetriebenen Föten, bei denen eine Geschlechtsbestimmung durchgeführt wurde, weiblich. Durch die hohe Mitgift welche die Familien von Frauen bei deren Vermählung zahlen müssen, verarmen viele Familien. Die Folge davon sind eine hohe Selbstmordrate bei Frauen und eben die Abtreibung weiblicher Kinder. In Indien sind Verbrennungen und Säureattentate auf Ehefrauen nicht unüblich, wenn sie vom Ehemann "nicht mehr gewollt" sind, oder der Untreue verdächtigt werden.
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Orthodoxes JudentumJudentum Bei den orthodoxen Juden sind Frauen ebenfalls nicht gleichberechtigt und können nicht wie im "normalen" Judentum Rabbinerinnen werden. "Daß die Halacha Männer und Frauen verschieden einstuft - und auch behandelt - wird von niemanden bestritten, inwieweit dieses Messen mit zweierlei Maß in der religiösen Gesetzgebung und Praxis ihre Berechtigung hat, darüber gehen die Meinungen in der jüdischen Welt stark auseinander. Befürworter dieser alten Praxis weisen darauf hin, "daß der Respekt vor Frauen im Judentum immer sehr ausgeprägt war (und immer noch ist)". Sie argumentieren, daß "Frauen und Männer vor Gott zwar gleichwertig seien , Frauen aber dennoch - gottgegeben - sich mental und auch physisch stark von Männern unterscheiden, bzw. in der Gesellschaft andere Aufgabenbereiche als Männer erfüllen" und "daher Gesetze notwendig wurden, die dem Schutz der Frau und ihrer Lebensqualität dienten". Befürworter der alten Tradition verschweigen auch gerne die Tatsache, daß die Diskriminierung der Frau sich nicht nur auf religiöse, sondern auch auf soziale und familienrechtliche Bereiche erstreckt." In Tel Aviv hatten sich jüdisch-orthodoxe Männer bei einer Frau beschwert, dass sie sich gefälligst hinten in den Bus zu setzen hätte, weil sie nicht das Recht hätte, vorne zu sitzen. Daraufhin entbrannte ein Streit zwischen der Frau, den orthodoxen Männern und dem Busfahrer, bei dem die Frau schließlich ausstieg, weil sie es nicht hinnahm ungerecht behandelt zu werden. Die Frau erklärte später, sie hätte sich gefühlt wie Afghanistan unter dem Taliban Regime und nicht wie in einem jüdischen Land. Positive Veränderungen Im modernen Judentum können Frauen Rabbinnerinnen werden und sind so gut wie gleichberechtigt.
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KatholizismusKatholizismus Das Märchen von der christlichen Wertevermittlung Frauen sind in der Katholischen Kirche zwar "vor Gott gleich" und gleichberechtigte BEITRAGSZAHLERINNEN, dürfen aber nicht die selben Ämter wie Männer innehaben. Das ist ein Affron gegen alle Frauen, von einer Kirche die sich als die einzige wahre christliche Kirche bezeichnet. Die meiste unbezahlte Arbeit in den katholischen Pfarrgemeinden wird von Frauen übernommen. Warum sich noch immer so viele Frauen derart ausbeuten lassen, ist mir unverständlich. Was die katholische und die evangelische Kirche im späten Mittelalter mit heilkundigen/heidnischen Frauen/Hebammen und andersdenkenden Männern gemacht hat ist allgemein bekannt, dazu braucht man wohl nichts mehr zu sagen. Wer trotzdem noch etwas darüber lesen kann, findet hier: Heilkundige Frauen im Mittelalter eine gute Zusammenfassung. Auch duldung der Ermordung der Juden im Holocaust und die Kreuzzüge nicht zu vergessen. Meiner Meinung nach kann man so einer Religion nicht mehr mit reinem Gewissen angehören. "Wenn eine Religion/Weltanschauung über viele Jahrhunderte in einer Gesellschaft nicht nur vorherrschend war, sondern eine ideologische Monopolstellung hatte, und es keine anderen Sozialisationsagenten gab, ist selbstverständlich, daß wertgeschätzte Eigenschaften mit dieser Religion/Weltanschauung verbunden werden. Genauso selbstverständlich ist es, daß in einer Gesellschaft, in der die Kirchen über Jahrhunderte das Bildungsmonopol hatte, jede wissenschaftliche Überlieferung und jeder wissenschaftliche Fortschritt direkt oder indirekt kirchlichen Einrichtungen geschuldet ist. Dabei ist es nicht als moralische Großtat an der Bevölkerung zu preisen, daß Mönche und Nonnen Schulen einrichteten, christliche Fürstinnen Krankenhäuser stifteten und die alten Menschen recht und schlecht versorgt wurden. Das hat mit Christentum herzlich wenig zu tun, denn jede Gesellschaft hat und jede Gesellschaft braucht Schulen, Kranken- und Altenversorgung, um funktionsfähig zu sein. Der schlichte Eigennutz zwingt dazu." "Seit 40 Jahren können Frauen durch die "Pille" angstfrei und sicher die Empfängnis verhüten. Natürlich nur, wenn sie nicht katholisch sind. Seit den ersten Jahrhunderten ihrer Geschichte hat die katholische Kirche jegliche Verhütung, auch die so genannte "natürliche" durch Ausnutzung der sicheren, unfruchtbaren Tage, strengstens verboten. Geschlechtsverkehr hatte niemals der Lust, sondern nur der Pflicht der Kindererzeugung dienen. Höchstens noch Sex zur Vermeidung der Unzucht erlaubten manche Theologen. Denn die Absicht des Fremdgehens unterstellten sie grundsätzlich ihren Schäfchen." Positive Veränderungen: Die Stellung der Frauen hat sich im Laufe der Zeit wesentlich verbessert. Mädchen können Ministrantinnen werden und Frauen können Laienpriesterinnen sein. Trotzdem dürfen Frauen noch immer nicht die selben Ämter wie gleich qualifizierte Männer ausüben. Natürliche Verhütungsmethoden wie die Kalendermethode sind heutzutage erlaubt. Der Austritt aus der katholischen Kirche ist heutzutage für niemand eine Katastrophe oder ein Skandal.
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ScientologyScientology Der dogmatische Anspruch von Scientology auf Allgemeingültigkeit steht im Widerspruch zu ihrem Grundsatz, dass nur wahr ist, was für einen selbst als wahr empfunden wird. Scientology wurde 1954 von LAFAYETTE RONALD HUBBARD gegründet. Vier Jahre zuvor hatte der ehemalige amerikanische Science-fiction-Autor das Buch DIANETIK veröffentlicht, die Grundlage für die gesamte Philosophie der Sekte. Darin verspricht Hubbard dem einzelnen Heilung von körperlichen und geistigen Leiden. Der Menschheit verkündet er eine Welt ohne Drogen und Kriminalität und den ANSPRUCH der Scientologen AUF WELTHERRSCHAFT. Neun Jahre nach dem Tod Hubbards operiert die Sekte, die sich selbst als Kirche bezeichnet, heute unter ihrem neuen Führer DAVID MISCAVIGE in mehr als 30 Ländern. Hochburg der Scientologen ist neben den USA auch Deutschland. Zwischen 30 000 und 300 000 MITGLIEDERN schwanken die Schätzungen über die Zahl der deutschen Anhänger. Sie gilt als größte Sekte in Deutschland. Ihre Schwerpunkte liegen in wirtschaftlich gutsituierten Regionen wie HAMBURG und BADEN-WÜRTTEMBERG Die Persönlichkeitstests die Scientology durchführt, führen zwangsläufig zu einem negativen Ergebnis, egal wie positiv oder gefälscht man die Fragen beantwortet. Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass man eine hilfsbedürftige Persönlichkeit ist und man Hilfe und Behandlung durch Scientology in Anspruch nehmen soll. Beispiele für das Verhalten von Scientologen: Scientology-Mütter dürfen bei der Geburt nicht schreien, nicht einmal sprechen. Ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte. Scientology-Kinder, die sich verletzt haben, dürfen nicht getröstet werden, sondern müssen sich ihrem "Fehlverhalten" bewusst werden, warum sie sich verletzt haben. Es ist immer ihre eigene Schuld. Ein Ehemaliges Mitglied berichtet: Mary Tabayoyon erklärt "Ab 1986 war es Angehörigen der Sea-Org verboten, Kinder zu bekommen, schwangere Sea-Org-Mitglieder wurden deshalb in vielen Fällen zur Abtreibung gezwungen. Dies war auch bei mir der Fall. Ich wurde in einer Art und Weise von Scientology vereinnahmt und konditioniert, dass ich alle meine persönlichen Wünsche zurückstellte und mich nur noch für die Erreichung der Ziele, die Scientology vorgegeben hatte, einsetzte." "Es wurde mir der Glaube eingeimpft, dass ich meine persönlichen Wünsche nie vor das Erreichen der Ziele der Sea Org stellen sollte. Obwohl ich wirklich gerne mein Kind bekommen hätte und bereits die Vorstellung einer Abtreibung mir schrecklich ist, getraute ich mich nicht zu sagen, dass ich mein Baby gerne behalten hätte. Ich erzählte dem Medizinischen Offizier (Martine Collins) von meiner Schwangerschaft. Sie machte sich sofort daran, meine Abtreibung zu arrangieren. Sie sagte mir, dass ich natürlich selbst dafür bezahlen müsse, da es unethisch sei, schwanger zu werden. (Unethisch bedeutet in Scientology, dass die eigenen Vernunftskräfte nicht mehr in eine Richtung denken, die der Scientology dient und dass sie daher korrigiert werden müssen)." Kinder sind laut Scientology kleine Erwachsene, die sich nur krankhaft benehmen und dahingehend müssen sie therapiert werden. Um das von L. Ron Hubbard als krankhaft eingestufte kindliche Verhalten zu "therapieren", wird auch mit Kindern konsequenterweise das Verfahren des "Auditing" durchgeführt. Das Streben nach einer vollständig "geklärten" Gesellschaft bedingt auch das Angebot von Dienstleistungen für Kinder. So werden Kinder Erwachsenen gleichgestellt, sie sollen ebenfalls auditiert werden. Dabei sollen schmerzhafte und belastende Erfahrungen ausgemerzt werden, um den sogenannten "reaktiven Verstand" zu beseitigen. L. Ron Hubbard hält das Auditieren von Kindern für möglich, nachdem das Sprechen erlernt wurde. Er empfiehlt aber "schweres Prozessing" ab einem Alter von fünf Jahren. Mit der Rückführung in vorgeburtliche Ereignisse will Hubbard bis zum Alter von zwölf Jahren warten. Die Kinder von Scientology-Mitarbeitern sind zu bedauern, denn sie haben kaum Familienleben mit ihren Eltern, sie wachsen praktisch ohne Eltern und ohne Familienleben auf. Damit werden nahe, verlässliche und kontinuierliche Eltern-Kind-Beziehungen zumindest erschwert und das Kind erfährt bereits früh - vermittelt über seine Eltern -, dass die Arbeit für Scientology die absolute Priorität besitzt. Dies kann bis zur Vernachlässigung der Kinder durch ihre Eltern führen, da die scientologischen Eltern in der Regel verinnerlicht haben, dass das oberste Ziel die Expansion der Scientology-Organisation ist und sie die Auffassung vertreten, ihre Kinder ebenfalls in diesem Sinne erziehen lassen zu müssen. "Es war eine schreckliche Zeit, sagt Vivien Krogmann (23). Interniert in "Sea Org", der Eliteeinheit der Scientology-Sekte in St. Hill bei London. Gruben ausheben, Rohre verlegen, schlimmste Kinderarbeit. Vivien war 15 Jahre alt. Sie leidet noch heute. Unter Rückenschmerzen, in der Seele, sagt sie. Die Eltern, Mitglieder der Scientology-Sekte, verklagt von der eigenen Tochter, weil sie ihr Kind drei Jahre ins Sekten-Camp schickten - das gab es weltweit noch nie. Die Eltern und die Sekte bestreiten die Vorwürfe....." Hamburger Abendblatt vom 1.11.2002 Interview mit Lawrence Wollersheim vom 25.August 1998: L: "Wie wurden sie belohnt?" J: "Sie durften 15 Minuten länger spielen. Keine Kleidung, nie etwas was, ihnen gehörte, wie ein winziges Stück Freiheit mehr, ein bisschen extra Essen, vielleicht eine Eiscreme." L: "Waren da irgendwelche Frauen?" J: "Und die Eltern konnten ihre Kinder nur eine Stunde am Tag sehen. Eine Stunde am Tag, weil sie noch arbeiteten, wenn die Kinder zu Bett gingen. Wenn sie also Glück hatten, konnten sie ihre Kinder 4 oder 5 Stunden die Woche sehen. Die Kinder werden im allgemeinen vernachlässigt, zu dem Kindermädchen gebracht, die sie hütete und Gerstensaft gab. Die Kinder haben keine Vorstellung von Eltern, von Familie, von Zusammenhalt. Alles ist Scientology. Es ist mitleiderregend. Es ist einfach schrecklich....." Scientology erzieht die perfekten Arbeitssklaven, die außer für die Gemeinschaft zu arbeiten, kein Privatleben mehr haben. Kinder sind nur erwünscht, wenn neue Arbeitssklaven gebraucht werden und genau dahingehend werden sie erzogen.
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Islam"Aufklären statt verschleiern!" "Religions- und Meinungsfreiheit zählen zu den fundamentalen Menschenrechten, die in Ländern mit islamischem Rechtsystem nicht in ausreichendem Maße gewährt werden. Innerhalb der muslimischen Glaubensgemeinschaft gilt der "Abfall vom Glauben" als Todsünde und wird entsprechend bestraft. Leider stellt der Abfall vom muslimischen Glauben auch in Deutschland ein Tabu dar. Dass es überhaupt "Ex-Muslime" in nennenswerter Anzahl gibt (vor allem in der Gruppe der iranischen Dissidenten) hat sich hierzulande kaum herumgesprochen." Frauen werden im Islam nicht als gleich an Würde vor Gott angesehen, geschweige denn hier auf der Welt. Laut Koran dürfen Frauen geprügelt werden und ihrer Menschenrechte entzogen werden, wenn sie sich nicht der männlichen Meinung anpassen. Die "Scharia" ist eine Rechtsgrundlage im Islam die für Vergehen Körperstrafen durchführt (Auspeitschungen, Hände abhacken, Steinigungen). Es ist eine Rechtsgrundlage die Männer und Frauen vor dem Gesetz anders behandelt. Beispiel: Männer werden bei der Steinigung bis zur Hüfte eingegraben, können sich manchmal befreien, Frauen bis zur Schulter, wenn sie sich trotzdem befreien werden sie erschossen, im Beisein ihrer Kinder. Die Zeugenaussagen von Frauen gelten vor Gericht nicht gleich viel wie von Männer, daher müssen mehrere Frauen das selbe aussagen, damit es gleich viel gilt wie die Aussage eines Mannes. Bei Vergewaltigungen wird die vergewaltigte Frau oft wegen Ehebruch angeklagt und ausgepeitscht oder die Todesstrafe ausgeführt. Wenn sie sich wehrt gegen ihren Vergewaltiger wird sie ebenfalls angeklagt. -> siehe Iran "Keine Frau soll jemals wieder die Hand gegen einen Mann erheben" - sagte ein iranischer Richter, der eine Frau zum Tode verurteilte, weil sie sich gegen ihren Vergewaltiger mit einem Messer gewehrt hatte. Wie auch immer sie gehandelt hätte, die Vergewaltigung erduldet oder sich gewehrt, sie wäre auf jeden Fall verurteilt worden. Das Ende des Kopftuchverbots an Universitäten in der Türkei ist bei türkischen Studenten höchst umstritten. Viele sehen darin eine beginnende Islamisierung der säkulären (Staat u. Religion getrennt) Türkei. Bald werden Frauen sich rechtfertigen müssen, ohne Kopftuch zu studieren meinen die Studenten. Die Mehrheit der Unis hält das Kopftuchverbot nach wie vor aufrecht. Positive Veränderungen: Frauenrechte in Indonesien "Die Königinnen des Islam" Die indonesische Frauenorganisation Rahima kämpft für Demokratie und gegen eine zu enge Auslegung der Scharia. Damit wollen die Vorkämpferinnen für Frauenrechte dem Vormarsch des Fundamentalismus Einhalt gebieten. [...]
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