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christleen
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christleen » blog » Weise Frauen, Amazonen, Hexen


     
23.03.2008 16:04

Die Gesellschaft der Beginen

Die Beginen waren unabhängige, selbstständige Frauen im Mittelalter, die weder heiraten noch in ein Kloster eintreten wollten.

Die Beginen-Bewegung entstand im Hochmittelalter aus der Suche nach spirituellen Formen des Lebens außerhalb von Klostermauern.

Beginen lebten vorwiegend in den Städten, waren aber auch auf dem Land zu finden. Sie lebten zumeist in den sogenannten Beginenhöfen, eine Begine konnte aber auch alleine, zu zweit oder in ihrer Familie leben. Zu Beginn (ab dem 12.Jhdt) waren es Frauen aus dem Adel und dem städtischen Mittelstand, später schlossen sich Frauen und Mädchen aus allen Schichten der Bewegung an. Jede Frau konnte eine Begine werden, jedoch ohne einem Orden im eigentlichen Sinne anzugehören.

Anders als katholische Nonnen mussten die Beginen keinerlei Gelübde (lebenslanges Gehorsams- und Keuschheitsgelübde) ablegen und konnten auch jederzeit ohne weitere Angaben von Gründen das Konvent wieder verlassen. Ein Leben als Begine ermöglichte Frauen die sozial auferlegten Rollen, Ehe und Mutterschaft, zu verweigern.

Es war vielleicht die einzige Möglichkeit, eine Leben in Selbständigkeit und wirtschaftlicher Unabhängigkeit zu führen, somit stellte es für viele Frauen eine annehmbare Alternative zu Ehe und Familie dar. Auch die Möglichkeit sich zu bilden, dürfte für einige Frauen ebenfalls eine große Rolle gespielt zu haben.

www.frauenmediaturm.de

Das Leben in einem Beginenkonvent


Es gab keine zusammenhängende Organisation oder Struktur. Das Zusammenleben im Konvent war auf demokratischer Basis und in "flachen Hierarchien" organisiert, es gab auch keine festen Ordensregeln. Die Beginen wählten für ein bis zwei Jahre eine Vorsteherin, die das gemeinsame Vermögen der Frauen verwaltete und die Gemeinschaft nach außen vertrat. Beschlüsse wurden innerhalb der Gruppen bei regelmäßig stattfindenden Versammlungen gemeinsam getroffen.

Der Beginenorden war kein Bettelorden, im Gegenteil: ihre starken wirtschaftlichen Aktivitäten zielten auf ökonomische Unabhängigkeit ab. So lautete ein wesentlicher Grundsatz der Beginen:

"Eine Jede möge sich durch Ihrer eigenen Hände Arbeit ernähren können."

Quelle: www.frauenwissen.at

www.frauenmediaturm.de


Verfolgung & Niedergang


Dem erstarkenden Christentum und den Stadtherren waren die zunehmende religiöse Selbstständigkeit ein Dorn im Auge. Da die Beginen auf eigene Rechnung, d.h. zunftunabhängig produzierten, und somit eine ernsthafte wirtschaftliche Konkurrenz für die Zünfte darstellten, begann sich auch bei den Zünften Unmut zu regen. Die Amtskirche versuchte zunehmend, Kontrolle über die Beginen zu bekommen, wobei sie auch in den Verdacht kamen, ketzerisches Gedankengut zu verbreiten. Papst Clemens V. entzog den Beginen auf dem Vienner Konzil 1311 die Anerkennung des laienreligiösen Standes.Vorerst blieb diese Aberkennung aber ohne Wirkung für das alltägliche Leben, und Mitte des 15. Jahrhunderts stellte Papst Eugen IV. die "rechtgläubigen" Beginen wieder unter den Schutz der katholischen Kirche - doch die Anerkennung der Beginen als laienreligiöser Stand war umstritten und das Recht auf ökonomische und religiöse Unabhängigkeit mussten sie sich immer wieder erstreiten. Nichtsdestotrotz hielt sich die Bewegung über vier Jahrhunderte.

Die religiöse Begeisterung der Beginen und ihre Unabhängigkeit von männlicher Bevormundung erregten immer wieder das Misstrauen der kirchlichen Obrigkeit, des Rates und der Zünfte. Papst Pius V. erließ 1566 eine Verfügung, die den Zusammenschluss von Frauen zu einem Orden neu regelte. Er wünschte, dass alle Frauen den Nonnenschleier nähmen und sich festen Regeln unterwürfen.

Da aber Nonnen keine theologischen Inhalte mehr lehren oder diskutieren durften (Frauen generell war zu dieser Zeit der Zutritt von Universitäten untersagt), lieferte dieses Verbot den Vorwand, den "Orden" (der ja keiner war) zu verbieten und ihr Vermögen zu beschlagnahmen. Dem Konzil von Vienne diente es als Ausrede, die lehrenden Beginen, ihres Landes und ihrer Häuser zu berauben:


"Es ist uns berichtet worden, daß bestimmte Frauen, gemeinhin Beginen genannt, von einer Art Wahnsinn befallen, die Heilige Trinität disputieren und das göttliche Wesen, und Meinungen über Dinge des Glaubens und die Sakramente vertreten. ...Da diese Frauen niemanden irgendeinen Gehorsam versprechen und nicht auf ihren Besitz verzichten oder sich zu einer genehmigten (Ordens-)Regel verpflichten, ...haben wir beschlossen und mit der Zustimmung des Konzils erklärt, daß ihre Art zu leben für immer verboten ist, und daß sie alle zusammen aus der Kirche Gottes aufgeschlossen sind."


Es gibt heute wieder Frauen, die an die alte Beginentradition anknüpfen:

Seit dem Frühjahr 1999 gibt es den Beginenhof Lieselotte in Thüringen, der einerseites an die alte Beginen-Tradition anknüpft und eine moderne Form der Begegnung, des Zusammenlebens, Arbeitens schafft. So ist auch hier Erwerbstätigkeit und wirtschaftliche Selbstälndigkeit Ziel aller Arbeiten z.B. für sanften Tourismus, Handwerkerinnen im Bereich ökologisches Bauen, Öko-Gartenbau, Öko-Landwirtschaft.

Die modernen Beginen denken aber auch an Aus- und Weiterbildung im IT-Bereich sowie an Dienstleistungen auf diesem und dem personennahen Sektor, wie Kommunikation und Beratung. Ebenso ist der Beginenhof für Frauen mit Gewalterfahrungen ein Ort der Zuflucht, des Rückzuges und der Entfaltung der Selbstheilungskräfte

Quelle: www.frauenwissen.at

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10.11.2007 11:51

Vom Wissen und von weisen Frauen

 

Um eine Gesellschaft zu unterwerfen und eine neue zu etablieren, wurden zuerst immer ihre angesehenen, gelehrten Mitglieder ausgelöscht. Bei den Kelten waren es die Druiden, im Mittelalter die heilkundigen weisen Frauen und Männer. 

Weise, selbst-bewusste, un-abhängige  Frauen waren seit jeher von Geheimnissen umgeben. Meist wurden  sie sehr alt, da sie sich mit der  Natur und ihren Kräften auskannten. Sie lebten oft abseits, einsam gelegen, um den damaligen gesellschaftlichen Zwängen - besonders gegen Frauen - zu entgehen.

Das zog natürlich den Ärger der (nicht nur männlichen) christlichen Bevölkerung auf sich, da niemand, zu damaligen Zeit - unangepasst (heidnisch, von der Gesellschaft unabhängig) Leben durfte. Schon gar nicht die Frauen, die nach christlichem Glauben, den Männern  zu dienen hatten und nicht selbstbestimmt, in Freiheit und glücklich - ohne Mann - zu leben hatten.

Kräuterfrauen wußten für fast jede Krankheit ein Kraut und stellten gerne ihre Hilfe bereit.

Hebammen hatten großes Wissen über Schwangerschaft und Geburt, weshalb sie der aufkommenden (männlichen) Ärtzteschaft ein Dorn im Auge waren.

Zuerst nur gedultet, mußten sie später unter männlicher Aufsicht Prüfungen ablegen um weiterhin als Hebamme arbeiten zu dürfen. Es dauerte nicht lange, bis sie "verteufelt" wurden, da sie so manche schwierige Geburt durchführen konnten, für dessen Gelingen die Schulmediziner keine, dem damaligen Wissensstand "normale" Erklärung finden konnten.

Seit jeher hatten weise Frauen den Aspekt -gesunde Psyche=gesunder Körper- berücksichtigt, weshalb die Heilungsprozesse oftmals mit heilenden Zauber-Sprüchen begleitet wurden.


Heilkundige Frauen, "weise Frauen" und Hebammen standen bei der Bevölkerung in hohem Ansehen. Die damaligen (männlichen) Ärzte dagegen hatten ein sehr geringes Ansehen beim Volk. Ihr Wissen über den Körper der Frau war um vieles geringer, weil die Kirche den Männern eine intensive Beschäftigung mit dem Körper der Frau strikt untersagte.


Quelle: SWR PG-Multimedia

Im 13. Jahrhundert setzte sich die europäische Heilkunde als Beruf durch. Zunächst waren heilkundige Frauen, die "weisen Frauen" und Hebammen, die Ärztinnen des Volkes. Paracelsus sagte, all sein Wissen hat er von den "weisen Frauen" gelernt. Ihr Ansehen war sehr hoch, sie waren die Vertrauten der Frauen, auch die der Frauen in höheren Gesellschaftsschichten.

Quelle


Die Missionare, die den christlichen Glauben mit allen Mitteln verbreiten wollten, hatten mit verschiedenen Dingen zu kämpfen:

  • Frauen, die sich nicht dem christlichen Glauben beugen, sondern ihre Unabhängigkeit bewahren wollten.
  • Wissen - die Kirche stellte seit jeher den Machtanspruch und sie wusste, dass Wissen Macht ist, daher mußten heidnische Frauen und Männer die großes Wissen ohne jeden christlichen Glauben besaßen und anwendeten, vom Erdboden ausgelöscht  (daher verbrannt) werden.
  • Naturglaube - die Nordischen Götter sind allesamt von Naturgewalten undNaturvorgängen abgeleitet und
  • Oftmals fehlende Gesellschaftliche Strukturen der Unterdrückung - nordische Sippen hatten so etwas wie eine Demokratie.
  • Heidnische Feiertage - sie wurden großteils von den christlichen Machthabern "kopiert", meist an den selben Tagen mit fast identen Inhalten. Wollten Heiden/Hexen ihre "alten Feiertage" weiterfeiern, wurden sie beschuldigt das Christentum in "teuflischer Absicht" zu kopieren.
  • Einheit mit der Natur, nach christlichem Glaube sollten Natur und Tiere unterworfen werden, und nicht in Harmonie mit ihnen gelebt werden.


Der Begriffs "Hexe" wurde im frühen Mittelalter, also in der Zeit der Christianisierung, verbreitet. Seit dieser Zeit wurde die "Hexe", nicht länger als gute Helferinnen (zb. Feen, Elfen), sondern als etwas negatives "teuflisches" gesehen.


Regeln für Hexen 

aus dem "Buch der Zaubersprüche" von M. Sonderbergh


TU, WAS DU WILLST, UND SCHADE KEINEM
Das ist die oberste Regel!

SEI IMMER EHRLICH ZU DIR SELBST
Diese Regel ist grundlegend.

BEHERRSCHE DIE REGELN DEINER HEXENKUNST
Hexerei ist keine Spielerei, sondern basiert auf althergebrachtem Wissen.

LERNE DEIN LEBEN LANG. SEI IMMER NEUGIERIG AUF NEUES
Denke nie, du kannst schon alles!

WENDE DEIN WISSEN WEISE AN
Die Technik der Zaubersprüche alleine nützt nichts. Du musst auch wissen, wann und in welchen Zusammenhängen du sie anwenden kannst.

FINDE DEIN INNERES GLEICHGEWICHT UND LEBE DANACH
Finde die Balance zwischen Intellekt, Gefühl und Körperlichkeit.

UNTERSCHÄTZE NIE DIE KRAFT DES WORTES
Das Wort hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen, verändern, aber auch verletzen und zerstören.

LERNE, DICH ZU KONZENTRIEREN
Nur mit Konzentration kannst du deine Energie nach deinem Willen lenken.

LEBE IM EINKLANG MIT DER NATUR
Rituale und weiße Magie werden vom Rhythmus der Natur bestimmt und geprägt, von Mondphasen und den Jahreszeiten.

RESPEKTIERE DEINE UMWELT
Achte bei jedem Zauberspruch darauf, dass er nicht durch negative Gefühle gegenüber deiner Umwelt motiviert ist.

ACHTE AUF DEINE GESUNDHEIT
Nur wenn dein Körper gesund ist, wird auch dein Geist gesund sein.

MEDITIERE
Durch Meditation bündelst du deine mentale Energie

EHRE DIE KRÄFTE DER NATUR
Es sind u.a. die alten Naturgötter, die in der weißen Magie eine große Rolle spielen.

Die Wurzeln des deutschen Wortes Hexe finden sich nur im westgermanischen Sprachraum:  mittelhochdeutsch Hecse, Hesse,  althochdeutsch Hagzissa, Hagazussa, mittelniederländisch Haghetisse, altenglisch Haegtesse: (gespenstisches Wesen) – im modernen Englisch verkürzt zu hag.

 Allerdings ist nicht nachgewiesen, dass der Begriff Hexe (bzw. dessen Vorgänger) vor der  Christianisierung eine Bezeichnung für kultisch tätige Personen war. Es sind auch Menschen mit besonderem Wissen niedere mythische Wesen oder Göttinnen vor- bzw. nichtchristlicher Religionen in Betracht zu ziehen.

Hexenmeister oder Hexer sind laut der frühneuzeitlichen Hexenlehre männliche Hexen. Zum Teil wurden sie auch als Zauberer, Zaubermeister, Drudner, Trudner, oder schlicht als „Malefizianten” (Übeltäter) betitelt.


 

Ein bekannter "Hexenmeister" war:

Mathias (Matheus) Perger (* um 1587; † 1645 in Mühlbach (hingerichtet) war ein angeblicher Südtiroler Hexer.

Als einer der bekanntesten Magier des Landes sind seine Taten Inhalt zahlreicher Südtiroler Sagen. Der Beiname Der Lauterfresser, stammt von seiner Vorliebe für weiche oder flüssige („lautere“) Nahrung.

Er stammte von Tschötsch bei Brixen und bestritt seinen Lebensunterhalt als fahrender Händler und Gelegenheitsarbeiter sowie als Astrologe.

Als einer der wenigen Menschen seiner Gesellschaftsschicht konnte er lesen und sogar schreiben. Am 11. Mai 1645 wurde Matthias Perger wegen Verdachts der Hexerei und des Wettermachens verhaftet.

Unter schwerer  Folter gestand er seine angeblichen Missetaten. Ende des selben Jahres wurde er schließlich dem Urteil gemäß auf dem Richtplatz zwischen Mühlbach und  Spinges „zu Pulver und Staub verbrannt“. Des Weiteren ist bekannt, dass seine Geliebte, deren Namen nie gefunden aber am 18. Juni 1591 geboren wurde, einen Sohn erwartete. Der Lauterfresser jedoch leugnete sie und den kommenden Sohn vor Gericht. Ob es heute noch Nachkommen gibt, ist nicht genau bekannt.

Mathias Perger hielt sich oft auf dem Friedhof auf. Dort sammelte er Zutaten für seine Arzneien. Er suchte Kreuze von jüngst Verstorbenen, deren Namen er noch kannte, entzifferte die Buchstaben und brachte sich so das Lesen selbst bei. All das verschaffte ihm den Ruf, mit bösen Mächten im Bunde zu sein.

Mathias Perger scheint einen gewissen Sinn für Humor gehabt zu haben. Als man ihn, nach der Verurteilung zum Tode auf dem Scheiterhaufen, aus dem Verlies auf Schloss Rodenegg holte, habe er gesagt: „Das wird ein heißer Tag heute“.

Quelle: www.wikipedia.de

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30.10.2007 11:50

Wicca-Religion

Der Begriff 'Wicca' entstammt ursprünglich dem angelsächsischen und bedeutet Wahrsager (die weibliche Form ist 'Wicce'), das englische allgemeine Wort 'Witch' im Sinne von „Hexe/Hexer“ leitet sich von Wicce/Wicca ab. 

In den Vereinigten Staaten, dem einzigen Land, das eine gesetzliche Anerkennung des Religionsstatus von Glaubensgemeinschaften vorsieht, ist Wicca seit 1994 als Religion staatlich anerkannt.

Geschichte der Wicca-Bewegung

Obwohl Angehörige der Wicca-Bewegung als Hexen bezeichnet werden, ist nicht jede Hexe ein Wicca.

Es gibt verschiedene Teilrichtungen der Hexenkunst, in die bestimmte Glaubens- und Lebensvorstellungen nur teilweise eingebracht werden. Im Europäischen Raum arbeiten viele Hexen allein und sehen sich nicht als Wicca, sondern fühlen sich einer anderen Religion (z. B. Christentum) zugehörig.

Coven

Die traditionellen Wicca-Anhänger schließen sich üblicherweise einem Konvent oder Coven (englisch für Hexenzirkel) an, einem Arbeits- und Anbetungskreis, eine Organisationsform die auf den schottischen Hexenglauben zurückgeht.

Glaubensinhalte

Wicca glauben daran, dass alles in Wahrheit eine Einheit ist und miteinander verbunden ist.

Sie verehren die Natur als heilig, da sie eins ist mit dem göttlichen Urgrund und dem Menschen in körperlicher und geistiger Hinsicht Kraft spendet.

Wicca ist also keine dualistische Religion, die Gott und Schöpfung als voneinander getrennt betrachtet. Wicca ist somit eher panentheistisch statt theistisch zu verstehen.

Die beiden polaren Mächte, die im Mittelpunkt stehen, werden als dreifache Mond-Göttin (Jungfrau, Mutter, Weise) oder auch Erdmutter (Gaia) sowie als dualer „Gehörnter Gott“ (Fruchtbarkeitsgott und Todesgott; häufig assozierte Aspekte: geopferter Jahresgott, Grüner Mann, Himmelsvater, Sonnengott) personifiziert.

Basierend auf der Psychologie von Carl Gustav Jung werden diese Gottheiten jedoch von vielen Wicca nur als Archetypen des kollektiven Unbewussten angesehen, oder Göttin und Gott werden als Symbole für Anima und Animus im individuellen Unterbewusstsein angesehen.

Oftmals werden die Göttin und der Gott auch als polare Aspekte eines allumfassenden, ungeschlechtlichen und monistischen Eins gesehen, das von Patricia Crowther als Dryghten (ein altgermanisches Wort unbekannten Ursprungs, welches sich als Dryghtyn als Bezeichnung für Gott in manchen alten englischen Bibeln findet) bezeichnet wurde und in etwa dem hinduistischen Konzept des Brahman oder dem buddhistischen Shunyata sowie dem taoistischen Tao entspricht.

Wicca „arbeiten“ in ihren Ritualen häufig mit verschiedenen Gottheiten. Im Gegensatz zu echten Polytheisten sehen Wiccas diese Gottheiten aber nur als verschiedene Erscheinungsformen oder Facetten ihrer zwei großen Hauptgottheiten - der Göttin und dem Gott.

Es gilt der Grundsatz „Alle Göttinnen sind eine Göttin und alle Götter sind ein Gott“ (erstmal zu finden in Dion Fortunes Roman Die Seepriesterin 1938).

Typischerweise steht die Göttin für das passive und lunare weibliche Prinzip (Yin) und der Gehörnte Gott für das aktive und solare männliche Prinzip (Yang), wobei das Horn Zeugungskraft, Macht und Stärke symbolisiert.

Diese beiden Prinzipien sind gleichberechtigt und beide notwendig, denn das allganze Göttliche wird als non-duale Vereinigung dieser Polaritäten verstanden.

Wicca ist somit nur vordergründig duo-theistisch, da es eindeutig monotheistische bzw. non-duale Aspekte aufweist.

Individuen wählen als Identifikationspunkt ihre persönliche Gottheit aus diversen Gottheiten verschiedener Pantheone, deren Geschichte sie als besonders inspirierend erachten und auf die sie sich zur persönlichen Verehrung am meisten beziehen wollen. Ähnlich werden Coven einige Gottheiten als Gruppenfokus wählen. Manchmal werden diese spezifischen Gottheiten auch geheim gehalten.

Wiccas legen Wert auf Freiheit und sehen sich als gleichberechtigte Partner der Gottheiten an, die Demutsgesten nicht als angemessenes Mittel der Verehrung betrachten.

wikipedia.de


Links:

Hexe 

Hexenwelt

Hexenkuchl

Hexen-online

Hexen.org

Wurzelwerk

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Witch

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